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| Ökologische
Haustechnik - Kosten senken durch Energiesparen
Durch steigende Energiekosten gewinnt der Komplex der Haustechnik in den Bewirtschaftungskosten von Gebäuden einen immer größeren Stellenwert. Der Begriff Haustechnik umfaßt den gesamten "technischen" Bereich eines Gebäudes:
In allen diesen Systemen werden natürliche Ressourcen wie Wasser und Energie
verbraucht. Besonders günstig für niedrige Betriebskosten ist hierbei der Einsatz sogenannter "regenerativer" Energien wie der Sonnenenergie und der ständig vorhandenen Erdwärme und die Verwendung des in unseren Breiten reichlich zur Verfügung stehenden Regenwassers. Gerade für die Nutzung dieser Quellen wurden in den letzten Jahren bedeutende technische Fortschritte gemacht. Diese dokumentieren sich sowohl in der Effizienz wie auch in sinkenden Investitionskosten. Das technische Niveau von thermischen Solaranlagen ist durch die Abstimmung der einzelnen Systemkomponenten deutlich verbessert worden. Inzwischen arbeitet man an der Entwicklung von leistungsfähigen Wärmespeichern, die eine Nutzung der Sonnenenergie auch für die Beheizung kostengünstig möglich machen. Durch Verbesserung der Technik und durch großzügige staatliche Fördermaßnahmen wird die Photovoltaik (Solarstrom) zunehmend auch für kleinere Geldbeutel eine ernstzunehmende Alternative. Die Nutzung der Erdwärme ist durch konsequente Verbesserung der Wärmepumpen und durch die Bewegungen auf dem Strommarkt in den wirtschaftlichen Bereich gerückt. Es sind Rückflußzeiten der Investitionen von 7 bis 10 Jahren möglich. Auch in der konventionellen Technik gibt es immer noch eine Weiterentwicklung. So steigerte sich durch die konsequente Nutzung der Brennwerttechnik der Wirkungsgrad der Gaswärmeerzeuger auf über 95 %. Der Stromverbrauch von elektrischen Geräten wurde durch technische Verbesserungen reduziert. Beleuchtungssysteme können jetzt mit intelligenten Steuerungssystemen ausgestattet werden, die die Tageslichtintensität und erforderliche Verschattungseinrichtungen berücksichtigen. Dadurch sind Einsparungen von 40 % bei steigendem Komfort möglich. Wassersparende Armaturen ermöglichen in der Sanitärtechnik enorme Einsparungen ohne Komfortverlust. Im System Haus/Wohnung spielt neben der Gestaltung des Gebäudes die Planung der Haustechnik eine wichtige Rolle sowohl bei der zu erreichenden Behaglichkeit wie auch bei den zu erwartenden Energiekosten. Beide Komponenten - Gebäude und Haustechnik - beeinflussen sich gegenseitig. So kann die beste Haustechnik in einem schlecht gebauten Gebäude keine Behaglichkeit erzeugen. Ebenso vermag ein gut geplantes Gebäude eine mangelhafte Haustechnik nicht auszugleichen. Dabei gibt es natürlich keine Patentrezepte. Ein klassisches Oberlausitzer Umgebindehaus benötigt andere Konzepte als ein Fertigteilhaus aus Leichtbauelementen. Ein konventionell aus Mauersteinen gefertigtes Eigenheim hat wieder andere Ansprüche als ein in moderner Architektur errichteter repräsentativer Stahl-Glasbau oder ein energiesparendes Passivhaus mit optimierter Außenhülle. Aus diesem Grund ist für jeden Einzelfall eine Planung durch entsprechende Fachleute sinnvoll. Durch die Einbeziehung eines Fachplaners kann selbst bei der Investition Geld gespart werden, weil dieser durch einheitliche Ausschreibungsunterlagen die echte Vergleichbarkeit von Wettbewerbern herstellt. Die für den Fachplaner auszugebenden Kosten sind im Normalfall deutlich geringer als die eingesparte Investitionssumme. Fachplaner kennen die möglichen Förderprogramme und können bei deren Beantragung unterstützen. Darüber hinaus begleitet ein Fachplaner das Baugeschehen im Auftrag des Bauherren und überwacht die Ausführungsqualität des Installateurs. Ansprechparter: Ing.-Büro für Haustechnik, |
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Gesundes Raumklima mit kontrollierter Wohnungslüftung 90 % unserer Lebenszeit verbringen wir in Gebäuden - Wohnung und Haus umgeben uns wie eine 2. Haut. Wie wir dieses Haus bauen, wie wir heizen und lüften, davon hängen unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit, unser Energiehaushalt, unser Geldbeutel und letztlich auch unsere Umwelt ab. Immer strengere Wärmeschutzanforderungen haben eine ständig verbesserte Wärmedämmung der Gebäudehülle mit dicht schließenden Fenstern zur Folge. So wird selbst ein geringer Luftaustausch durch Fugen und Ritzen, wie er in unsanierten Altbauten vorhanden ist, weitestgehend ausgeschlossen. Dadurch leidet die Qualität der Raumluft - Schadstoffe, Stäube, Ausdünstungen von Baumaterialien, Farben und Lacken, Holz- und Putzmitteln, Gerüche, Allergene, und vor allem Feuchtigkeit können sich ungehindert halten. Wenn z. B. in einem 4-Personenhaushalt pro Tag 8 bis 15 kg Wasserdampf durch die verschiedensten Feuchtequellen produziert werden können, wird der Feuchtegehalt der Luft 60 % und mehr erreichen. Dauerhaft hohe Luftfeuchtewerte führen an kalten Außenwänden zu Kondenswasserbildung und in Verbindung mit organischen Bestandteilen der Wandoberfläche (Tapete, Kleister, Anstrich) zu Schimmelpilzbefall. Die Sporen hiervon sind zum Teil extrem giftig und können chronische Erkrankungen der Atemwege und Allergien auslösen. Die in Schlafzimmern ausgedünstete Feuchtemenge (pro Person ca. 40 g) ist besonders geeignet, Schimmelbildung zu verursachen, weil hier meist kühlere Temperaturen herrschen als in den anderen Räumen. Dieses Problem durch herkömmliche Fensterlüftung zu beseitigen ist in der Praxis jedoch kaum möglich: sie ist abhängig von Wind und Wetter, von der Windgeschwindigkeit und von der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen und führt oft zu unzumutbaren Zugerscheinungen sowie großen Lüftungswärmeverlusten. Eine dauerhafte Lösung bieten nur motorische Frischluftsysteme mit hochwertiger Wärmerückgewinnung. Dabei wird die Luft über bedarfsgerecht geregelte Ventilatoren befördert, d. h., die Außenluft wird gefiltert, im Wärmetauscher (Gegenstrom zur Abluft der Innenräume) erwärmt und über Flachkanäle oder Rohrleitungen in die Wohnräume (Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer) geleitet. Die verbrauchte feuchte Luft (Abluft) wird aus Küche, Bad und WC abgesaugt und nach draußen geführt. Dabei wird die Wärme im Wärmetauscher an die kalte Außenluft übertragen. Mit einem neuartigen Gegenstrom-Kanal-Wärmetauscher der Fa. PAUL aus Zwickau kann man dabei bis über 90 % der Abwärme zurückgewinnen. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung vermindern die Lüftungswärmeverluste und vermeiden auf lange Sicht Bauschäden. Weitere Vorteile:
Die kontrollierte Wohnungslüftung bietet bei optimierter Planung günstige raumlufthygienische Bedingungen und bei zweckmäßiger Auswahl eines Wärmerückgewinnungsgerätes eine energiesparende Variante für modernes Wohnen. Interessenten können weitere Informationen bzw. Besichtigungstermine für Referenzanlagen bei folgendem Ansprechpartner erhalten: Ingenieurbüro Menzel |